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40 Milliarden-Klage gegen Musikkonzerne |
Flurinamsler
Kolumnen Autor & Mod
    

Dabei seit: 20.03.2009
Beiträge: 349
Spezialist: Pop/Rock, Jazz Herkunft: Therwil, Schweiz
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40 Milliarden-Klage gegen Musikkonzerne |
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Laut dem Blog 11k2 haben in Kanada einige kanadische Musiker eine Sammelklage gegen die vier grossen Musikkonzerne erhoben. Grund dafür soll lauf 11k2 das unautorisierte Erstellen von Compilations und Samplers sein. Umgerechnet sollen es um 3 Millionen Songs gehen, welche ohne den Urhebern Entschädigungen zu zahlen, gesampelt wurden.
Ich befürchte jedoch, dass dieser Schuss nach hinten los gehen wird, da die Musikindustrie wohl am längeren Hebel ist. Naja, Fortsetzung wird wohl folgen!
Ich persönlich finde jedoch diese Sammelklagen vollkommener Schwachsinn, denn oftmals entstehen solche Situationen durch Missverständnisse in den Verträgen. Und man muss ja nicht gleich mit der Holzhammermethode vorgehen, oder?
__________________ Gruss Flurin
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13.12.2009 21:23 |
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SonicAudio
Mod
   

Dabei seit: 02.04.2009
Beiträge: 175
Spezialist: Audiotechnik, Elektroakustik Herkunft: Liechtenstein
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| RE: 40 Milliarden-Klage gegen Musikkonzerne |
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| Zitat: |
Original von Flurinamsler
Grund dafür soll lauf 11k2 das unautorisierte Erstellen von Compilations und Samplers sein. Umgerechnet sollen es um 3 Millionen Songs gehen, welche ohne den Urhebern Entschädigungen zu zahlen, gesampelt wurden. |
"Gesampelt" haben sie die Stücke sicher nicht, sondern ganz einfach raubkopiert. Ein sogenannter "Sampler" ist eine freie Zusammenstellung verschiedener Musikstücke von verschiedenen Interpreten (siehe deutsche Schlager-Parade). In der Regel sollten beide Seiten ihre Verträge gut genug kennen, sodaß sie wissen wann und wo Tantiemen fällig sind und wo nicht.
| Zitat: |
| Ich persönlich finde jedoch diese Sammelklagen vollkommener Schwachsinn, denn oftmals entstehen solche Situationen durch Missverständnisse in den Verträgen. |
Mißverständnisse in diesem Ausmaß halte ich hier für äußerst unwahrscheinlich, da die Verträge in der heutigen Musikindustrie bis ins Detail genau und klar definiert sind. Niemand unterschreibt heute noch einen langfristigen Vertrag ohne vorhergehende Prüfung durch das Management. Im vorliegenden Fall haben sich eben ein paar Firmen außerhalb der aktuellen Vertragslage bedient und das kann teuer werden. Abgesehen davon, daß eine solche Sammelklage meistens in einen jahrelangen Rechtsstreit mündet, gehen die meisten Prozesse heute eher in Richtung eines Vergleichs zwischen den Parteien. Sollte sich das ganze aber zu einem ausgewachsenen Präzedenzfall entwickeln, wäre das für so manches Unternehmen ruinös.
__________________ "By the end of today, another day is gone forever. You will never get it back. We must never let up for a second. Work harder at every single thing." - Terry Manning
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15.12.2009 08:39 |
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Flurinamsler
Kolumnen Autor & Mod
    

Dabei seit: 20.03.2009
Beiträge: 349
Spezialist: Pop/Rock, Jazz Herkunft: Therwil, Schweiz
Themenstarter
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| RE: 40 Milliarden-Klage gegen Musikkonzerne |
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| Zitat: |
Original von SonicAudio
Mißverständnisse in diesem Ausmaß halte ich hier für äußerst unwahrscheinlich, da die Verträge in der heutigen Musikindustrie bis ins Detail genau und klar definiert sind. Niemand unterschreibt heute noch einen langfristigen Vertrag ohne vorhergehende Prüfung durch das Management. |
OK, daran habe ich nicht gedacht, dass die Verträge so detailiert ausgearbeitet werden!
| Zitat: |
| Im vorliegenden Fall haben sich eben ein paar Firmen außerhalb der aktuellen Vertragslage bedient und das kann teuer werden. |
Schon, aber solche Beträge einklagen?
| Zitat: |
| Abgesehen davon, daß eine solche Sammelklage meistens in einen jahrelangen Rechtsstreit mündet, gehen die meisten Prozesse heute eher in Richtung eines Vergleichs zwischen den Parteien. |
Da kenne ich mich leider nicht so wirklich aus.
Was bedeutet das?
__________________ Gruss Flurin
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15.12.2009 22:35 |
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SonicAudio
Mod
   

Dabei seit: 02.04.2009
Beiträge: 175
Spezialist: Audiotechnik, Elektroakustik Herkunft: Liechtenstein
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| RE: 40 Milliarden-Klage gegen Musikkonzerne |
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| Zitat: |
Original von Flurinamsler
Da kenne ich mich leider nicht so wirklich aus.
Was bedeutet das? |
Bei einem Vergleich einigt man sich im Rahmen eines Güteverfahrens auf einen Kompromiß, indem man sich auf eine realistische Geldsumme als "Abfindung" einigt. Ein solches Verfahren findet immer innerhalb eines bereits laufenden Gerichtsverfahrens statt. In weniger gravierenden Fällen gibt es auch noch die Möglichkeit einer außergerichtlichen Einigung, hier kommt es entweder gleich garnicht zu einer Anklage, oder diese wird vom Kläger offiziell zurückgenommen.
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16.12.2009 06:35 |
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Flurinamsler
Kolumnen Autor & Mod
    

Dabei seit: 20.03.2009
Beiträge: 349
Spezialist: Pop/Rock, Jazz Herkunft: Therwil, Schweiz
Themenstarter
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| RE: 40 Milliarden-Klage gegen Musikkonzerne |
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Ach so. Wieder was gelernt, danke!
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16.12.2009 11:49 |
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